Training

Die Neueinsteiger erwarteten die Trainingstage wieder mit großer Spannung. Die Instruktoren begrüßen alle Jugendlichen, die sich zum ADAC Youngster Slalom Cup eingeschrieben hatten.
Nach der Dokumentenprüfung und einer theoretischen Fachstunde mit dem ADAC Serienkoordinator Marco Jeuschede sowie einer grundsätzlichen Einweisung mit wichtigen Informationen geht es dann direkt los.
Die Instruktoren zeigten zuerst die richtige Sitzposition, geben Tipps und Tricks zu richtigen Einstellungen und zeigen den Jugendlichen die Bedienelemente der Youngster-Cup-Fahrzeuge – so einiges ist doch anders als im normalen Serienauto.
Vom langsamen Losfahren über das Erkunden des Parcours, auf dem die Teststrecke mit vielen Pylonen markiert wird bis zum sicherem Umrunden der Strecke steht alles auf der Tagesordnung.

Es sind harte Tage für die ADAC-Instruktoren, an diesem Wochenende: Von Jahr zu Jahr werden die jungen Bewerber(innen) zur Cup-Teilnahme offensichtlich engagierter. Man kann nur staunen ob der Leistung und dem Eifer der jungen Fahrer(innen), die sich wirklich viel Mühe geben, den Instruktoren ein gutes Bild zu vermitteln. Jede und jeder, die(der) die Bedingungen beim Lehrgang erfüllt, nimmt am Cup als Teilnehmer teil! Wenn es beim Lehrgang nicht erfolgreich klappen sollte, so bietet der Lehrgang dennoch viel Wissen, Fahrtechnik und auch Spaß.

Trainingslehrgänge (jeweils 1 Tag) sind für Neu-Einsteiger Pflicht und finden auf einem Verkehrsübungsplatz bzw. Sicherheitsgelände statt. Ohne Teilnahme am Trainingslehrgang erfolgt keine Startzulassung für Neu-Einsteiger. Für die Teilnehmer ist das Mittagessen in der Gebühr für den Trainingslehrgang enthalten.
An diesem Tag ist der rechtliche Nachweis des Geburtsdatums mit einem amtlichen Dokument zu erbringen. Weiterhin ist ein geeigneter Helm erforderlich.
Ebenso wird empfohlen, dass die Erziehungsberechtigten und Betreuer, insbesondere bei der Klasse Einsteiger, beim Lehrgang anwesend sind. Die Teilnahme der Begleiter am gemeinsamen Mittagessen ist selbstverständlich möglich und willkommen.
Der theoretische Teil des Lehrgangs hat schon so manchen alten Haudegen an heiße Tage im Wettbewerbsauto erinnert und dennoch zum Staunen gebracht, ob der Vorträge der Instruktoren. Während der Lehrgänge haben die Betreuer die Möglichkeit, den Absolventen beim Training zu zu schauen, allerdings ist der direkte Kontakt auf die Pausen oder auf die Zeiten zwischen den Übungen beschränkt.
An diesem Tag wird nicht auf Zeit gefahren, es werden keine Prüfungen gefahren, es kommt nicht auf Geschwindigkeit an. Erfahrene Instruktoren testen mit der(m) Neu-Einsteiger(in) nur deren (dessen) Eignung für eine Ausbildung zur sicheren Fahrzeugbeherrschung. Lernfähigkeit und Auffassungsgabe werden ganz besonders beurteilt.
Erfahrungen im Fahren oder Bewegen eines Automobils sind nicht erforderlich. Alle Kenntnisse werden den Neueinsteigern vermittelt; Teilnehmer ohne Führerschein – das sind die meisten – fahren zu Beginn in der Regel mit einem erfahrenen Instruktor, von Beruf Fahrlehrer, in einem Fahrschulauto. Die Trainingslehrgänge umfassen einen kurzen theoretischen Teil: Motorsport-Gesetz, Grundlagen und Fachbegriffe des lizenzierten Motorsports, richtiges Verhalten gegenüber Teilnehmern und Veranstaltern sowie den Sportwarten; Fahrphysik, Grundlagen der Automobil-Fahrtechnik usw. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Am Ende des Trainingslehrgangs erfahren die Bewerber, ob diese zum Start beim ADAC Youngster Slalom Cup zugelassen werden.